SW News 2015/16

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Inzwischen habe ich doch eine neue SW bzw. APP entdeckt (s.u.).

Ebenso wie bei der Hardware ist auch bei der Software ist das Feld gut bestellt. Gute maritime Software ist ausreichend im Markt etabliert und jede Neuerscheinung muss sich mit den bestehenden Anwendungen messen lassen. Daher ist es für diese nicht leicht, Marktanteile zu gewinnen und bewährte Anwendungen zu verdrängen. Ich benutze für BSB-Raster-Seekarten inzwischen die kostenlose, windowsbasierte Software OPENCPN auf meinem Note- bzw. Netbook. Bei den smarten Geräten (Smartphone u. Tablet) habe ich mich für das APP-Angebot von NAVIONICS-Mobile entschieden (Vektor Seekarten) – nicht kostenlos, aber unverschämt günstig.

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Hier, zur Orientierung der Vielfalt, eine zufällige Zusammenstellung von kommerzieller maritimer PC-Navigationssoftware: dalli klick!!!

Nicht nur wir dtsch. Freizeitkapitäne sind beim NV-Verlag gut aufgehoben. Ich habe jahrelang den Chart Navigator Standard benutzt und natürlich auch die digitalen Raster Seekarten des NV Verlages, alles foolproof (narrensicher).

Es ist aber sehr hilfreich und angeraten, wenn man die traditionelle Navigation mit Papierseekarte, Navigationsbesteck und Peilkompaß auch noch beherrscht.

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Ich begebe mich nie ohne Papierseekarte(n) aufs Wasser.

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Ich bekenne jedoch, dass ich in 20 Jahren elektronischer Navigation (ab 1995) nie einen Systemausfall hatte. Ein altes Garmin 45 GPS Handgerät führe ich als Sicherheitsausrüstung auch heute immer noch mit an Bord.

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Die elektronische Navigation kommt meinem ausgeprägten Spieltrieb sehr entgegen.

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Neu, new, nouveau:

Shaun Ruge, Product Manager von Navionics USA erklärt Dock-to-dock Autorouting.

…… vorerst nur für Apple-Geräte

Dieses Routing Tool nimmt einem noch das letzte Bisserl Routenplanung ab – schade.

Doch da ich ein Fan der eNav bin, wird wohl auch bald eine Routenplanung wie im Auto möglich sein oder ein Planroutenupdate, wenn man doch eine andere Strecke gefahren ist und man doch ‘automatisch’ zum Zielpunkt geführt werden möchte.

Ich halte diese Entwicklung eigentlich für schädlich, weil es die Eigenverantwortung des Navigators herabsetzt (einlullt). Ich kann nur hoffen, dass auch jeder verantwortliche Navigator mit Papierseekarten, Kartenbesteck und Peilkompass umgehen kann. Doch das Machbare läßt sich nicht aufhalten.

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