MUSIC IS ALL AROUND

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Musik hat in meinem Leben, seit meinen Teenagerjahren bis heute, immer einen hohen Stellenwert gehabt; da unterscheide ich mich kaum von anderen Mitmenschen.

Mit 16 Jahren gründete mein Jugendfreund Volker mit mir die Skiffle Devils, und wir schrammelten und sangen, was das Zeug hergab. Meist Amerikanische und Britische Folklore, Blues und Jazz. Bald wurde unsere Band (unplugged only) noch durch Knut (Gitarre, Gesang), Peter (modifiziertes Waschbrett), Sven (Teekistenbass) ergänzt. Das spielte sich alles in Berlin ab. Unsere Klassenkameraden aus der Parallelklasse des Gynasiums, die Skiffle Lords (später THE LORDS), übten immer mit uns im Haus der Jugend in der Soorstraße in Berlin-Charlottenburg:

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Oberlord Ulli kam immer in unseren Übungsraum, um auszuspionieren, was wir wieder für neue Titel einübten. 1961 nahmen unsere Bands am Wettbewerb des Berliner Senats um “Das Goldene Waschbrett” teil. Ulli fragte mich, welchen Titel seine Lords spielen sollten. Da die Skiffle Lords immer nur Lieder mit max. drei Akkorden spielten, empfahl ich ihm den Titel Gloryland, mit dem sie dann glatt den Wettbewerb gewannen und wir unter ferner liefen landeten. Der Rest ist Geschichte. Die Lords wurden bundesweit bekannt, und immer wieder traten sie mit dem Titel Gloryland auf:

Lord Ulli am Mikrofon (* 24. Juli 1942; † 13. Oktober 1999)

Unsere Eltern drangen zuvor darauf, dass wir erst einmal unser Abitur machen sollten, ehe wir Rockstars werden wollten. Das Abi haben wir alle geschafft, doch Rockstars wurden wir nicht. 1962 war für die Skiffle Devils alles vorbei. Die Lebenswege der Bandmitglieder trennten und zerstreuten sich. Die Lords griffen zu Verstärkern und E-Gitarren, machten weiter und galten bald als Deutschlands Beatband No.1

Ich hatte meine Gitarre endgültig 1983 an den berühmten Nagel gehängt, denn mein Talent war nicht sonderlich ausgeprägt, und ich hatte auch nur noch zum Hausgebrauch und am Lagerfeuer musiziert.

Mein heutiger Segelkamerad Atze (Jürgen Schmidt) blickt auf eine ähnliche Musikvergangenheit zurück, ebenfalls in Berlin. Er war Mitglied bei der Gooseberry Skiffle Group, bei der sogar kurzfristig Drafi Deutscher dabei war, bevor er seine große Solokarriere mit Marmor, Stein und Eisen bricht (brechen) antrat. Atze hat das Musizieren beibehalten und spielt heute noch Keyboards.

Diese Parallelität in unserem Leben haben wir bei einer gemeinsamen Zeit auf dem Bodensee im Sommer 2010 entdeckt, als wir über unsere Berliner Jugendjahre sprachen.

Aber Musik war und ist mir immer wichtig und begleitete mich durch mein bisheriges Leben. In den letzten Jahren war es etwas ruhiger darum geworden, aber seit 2014 widme ich dem Genuss populärer Musik wieder mehr Zeit.

Music & Life

Es gibt ja die Symbolik, dass man dem Teufel an den Cross Roads seine Seele verkaufen kann und er, im Gegenzug, einen mit viel musikalischem Spitzentalent ausstattet. Allerdings ist das nie wieder rückgängig zu machen. So kommt es mir manchmal vor, wenn ich mich dem Genre der Rhythm & Blues Musik hingebe; dann zuckt es in den Gesäßmuskeln und Beinen oder das Herz quillt über, wenn die Bluesballaden fiebrig durch meine Adern wabern.

Music Is All Around

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Der Pakt mit dem Teufel am Scheideweg

Keb’ Mo’: Muddy Water

If I never get to heaven I don’t care
I been down to the crossroads
And there ain’t no devil down there
They got the whole town shakin’ out in L.A.
They got the blues in Mississippi
I’m going back some day …..

Mit diesen drei Kopfhörern verwöhne ich meine Ohren. Mit dem bayerdynamic bewege ich mich im HiFi-Bereich. Der Panasonic dient mir an meinen smarten Geräten und der JBL garantiert mir Bewegungsfreiheit, wo immer ich sie brauche.