Drones, Drugs & Rock ‘n’ Roll – Law & Order

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http://www.mobilegeeks.de/artikel/drohnen-die-perfekten-drogenkuriere/

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Drogenschmuggel per Drohne scheint immer häufiger vorzukommen. Spiegel Online schreibt heute morgen, dass Unbekannte versucht hätten, mit einem Quadrocopter ein “Wohlfühlpaket” in ein Hamburger Gefängnis zu transportieren. Der Plan war wohl, die mit einer Minikamera ausgestattete DJI Phantom 1 mit einem Smartphone vor ein Zellenfenster zu navigieren. Der Häftling hätte dann durch die Gitterstäbe nach dem Päckchen mit Marihuana, einem iPhone und einem USB-Stick mit Filmen greifen können.

Vorgestern erst hatten wir das Foto einer abgestürzten Drohne an der mexikanischen Grenze zu den USA gesehen, und auch in Bremen gab es vor kurzem einen erfolglosen Gefängnisanflug. Dort wird nun laut Spiegel geprüft, ob die Abstände der Fenstergitter verkleinert werden sollten.
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Eric Clapton: Cocaine
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— PLEASE READ ALL INFO BELOW BEFORE POSTING! —

I planned to perform a short GPS controlled high altitude flight, going straight up, and then straight down again.
When initiating the descent, something did not work out as expected, and less than ten minutes later the hexacopter crashed because the failed descent attempts had drained the battery.

Important background information:
This video depicts a very dangerous situation that could have ended up much worse than it actually did.
I was very lucky not to cause any damage on the ground to either living beings or property.
I am not proud of this particular flight, and my main reason for putting the video on YouTube is to inform others and hopefully help them avoid making the same mistake(s) I did.

My arguments for performing a high altitude flight at all were as follows:
– No airplanes in this area ever fly as low as I did in the video
– There is generally not much air traffic in this area at all
– I checked with flightradar24.com before flying
– Military, police, and emergency flights are virtually non-existent in this area
– The multirotor was supposed to go straight up and straight down again

Knowing all of this, I still realize it was a mistake flying that high, especially on this particular occasion. The wind on the ground was not very strong, but higher up, the wind was so strong that the hexacopter had to struggle to stay in position. When I started descending, the hexacopter did not seem to respond to my command, and the only way to make it respond was to disconnect the GPS mode. It then started descending, but it also started moving away with the wind.

Facts to be noted before commenting on the video:
I DO NOT PERFORM HIGH ALTITUDE FLIGHTS ANYMORE, NOR DO I FLY OVER POPULATED AREAS.
Hence, it is unnecessary to ask me to stop flying like I did in the video, since it definitely won’t happen again anyway. The crash was a harsh wakeup call that totally made me rethink my attitude towards multirotor flying, and I realize now that high altitude flights and flights over populated areas are way too risky and dangerous.
THE MULTIROTOR DID NOT CAUSE ANY DAMAGE ON THE GROUND, TO EITHER PEOPLE, ANIMALS, OR PROPERTY.
Having said this, I am fully aware that something disastrous could have happened, and there is no need to keep reminding me about that fact.

I WAS CONFIDENT THAT THE MULTIROTOR WOULD AUTOMATICALLY PERFORM A CONTROLLED LANDING IF THE BATTERY LEVEL REACHED ITS SPECIFIED MINIMUM.
After reading the documentation, I felt reassured knowing that I had specified two battery level limits, where the second (lowest) limit, if reached, would initiate a forced automatic landing. Apparently this never happened, so this was either a misunderstanding on my behalf, or unclear documentation, or a combination of both.
Also, I do not live in the US, so the FAA will probably not be too interested in this flight.
My advice to any and all multirotor flyers out there: Never ever take any unnecessary risks. It is never worth it. I got away with it this time, but I could as well have ended up hurting or even killing someone on the ground.

Ein Plädoyer der Vernunft!

Ich finde die Einsicht des jungen Schwedens als beispielhaft. Zur Beachtung empfohlen.

Sicherlich ist das auch der Grund, warum die US-amerikanische Flugaufsichtsbehörde (FAA) in den USA den unbemannten Drohnenflug und sonstiger Modellfluggeräte – u.a. nur innerhalb der Sichtweite des ‘Piloten’ – vorschreibt: 
….. 
Haftpflicht-Versicherung

Seit dem Jahr 2005 muss jedes Modellfluggerät versichert sein. Eine solche Versicherung würde, im Falle eines Absturzes mit teuren Konsequenzen, die Kosten, zumindest zu einem großen Teil, übernehmen. Es gibt dabei zwei Möglichkeiten eine solche Modellflugversicherung abzuschließen:
Entweder man versichert sein Modellflugzeug direkt bei einem Modellflugzeugverband,
 oder man erweitert seine bestehende Haftpflichtversicherung
bei seinem eigenen Anbieter oder einer anderen Versicherung.
Letzteres ist dabei in der Regel teurer als das Abschließen einer Versicherung bei einem Verband, allerdings sollte man sich die entsprechenden Konditionen einiger Versicherungen zumindest angucken. Die großen Verbände, wie der Deutsche Aero Club oder der Deutsche Modellflieger Verband bieten Tarife sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder und Jugendliche an. Die Preise für Erwachsene sind bei allen Anbietern sehr dicht beieinander. Sie liegen bei ungefähr 40 Euro für ein Jahr.

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Rechtslage in Deutschland:  

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LR/151108-drohnen.html

Was Sie mit Ihrer privaten Drohne machen dürfen – und was nicht

Schon irre: Jeder gut sortierte Elektromarkt verhökert inzwischen Drohnen – an Privatleute. Wer eine hat, sollte die Rechtslage kennen. Hier die Basics.  (Von Oliver Fuchs)

Noch stehen sie bei großen Elektronikhändlern in der Spielzeugabteilung. Aber damit dürfte es bald vorbei sein – denn Drohnen für Privatleute werden immer besser und raffinierter. Spielzeug? Von wegen. Journalisten experimentieren mit Drohnen-Journalismus, die Berliner Polizei hat gerade ihre erste Drohne angeschafft, Drohnen-Fotografen haben mit dem LINK http://www.dronestagr.am ihr eigenes Soziales Netzwerk. Bald werden sie aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sein. Gleichzeitig ist die Rechtslage verzwickt: Einmal mehr eilt der technische Vorschritt den Bürokraten voraus.

Was Sie beachten müssen, bevor Sie Ihre Hausdrohne steigen lassen:

Brauche ich für meine Drohne eine Genehmigung?

Zunächst die gute Nachricht: Einen “Drohnenführerschein” brauchen Sie nicht. Grundsätzlich darf jeder eine Drohne steuern, der Lust dazu hat. Luftfahrt-Regeln büffeln ist nicht erforderlich. Man muss sich also beispielsweise nicht merken, dass auch in der Luft derjenige Vorfahrt hat, der von rechts kommt – genau wie beim Autofahren, allerdings mit dem Zusatz, dass in der Luft immer der Beweglichere dem Unbeweglicheren ausweichen muss.

Aber: Unter Umständen braucht man fürs Drohnenfliegen eine Genehmigung – eine sogenannte Aufstiegserlaubnis.

Und da wird es kompliziert. Denn Drohne ist nicht gleich Drohne. Grundsätzlich braucht es für Geräte, die weniger als fünf Kilo wiegen, keine Erlaubnis. Vorausgesetzt, man verwendet die Drohne für “Sport und Freizeitgestaltung”. Und da liegt das Problem. Denn die meisten Drohnen sind mittlerweile mit einer Kamera ausgerüstet. Deswegen fliegen diese Drohnen in einem rechtlichen Graubereich. Klar ist: Wer seine Drohnenfotos und -videos verkauft, nutzt sie gewerblich. Das ist immer genehmigungspflichtig. Das gilt natürlich auch für Journalisten.

Elmar M. Giemulla, Luftrechtsexperte an der Technischen Universität Berlin, gibt aber Entwarnung: Wer mit seiner Drohne rein privat filmt und keine Persönlichkeitsrechte verletzt, kann man sich die Genehmigung sparen.

Okay, alles über fünf Kilo braucht eine Genehmigung. War’s das?

Leider nein: Viele Städte haben Sonderregeln erlassen. In Berlin beispielsweise dürfen Drohnen nicht ohne Sondererlaubnis innerhalb des S-Bahnringes fliegen. In Naturschutzgebieten auch nicht.

Grundsätzlich gilt: Alle Drohnen, die zwischen fünf und 25 Kilogramm wiegen, sind genehmigungspflichtig. Alles darüber hinaus ist komplett verboten. Betrunken darf man übrigens auch keine Drohne steigen lassen. Und höher als 100 Meter auch nicht.

Was ist mit Drohnen, die von sich aus Ziele anfliegen?

Die sind in Deutschland verboten. Wer eine Drohne fliegt, muss sie während des Fluges im Auge behalten können. Drohnen unterscheiden sich da rechtlich gesehen kaum von Modellflugzeugen. Hier wird sich etwas ändern müssen, denn genau diese Fähigkeit macht – neben der Kamera – den Reiz dieser Geräte aus.

Technisch gesehen sind Drohnen, die sich per GPS selber steuern, längst Realität. Im Einsatz sind sie nicht.

Ob Amazon oder die Deutsche Post# eines Tages Päckchen ausfliegen dürfen, ist unklar.

Ich will auf der sicheren Seite sein. Wo bekomme ich die Aufstiegserlaubnis?

Bei der Landesluftfahrtbehörden. Jedes Bundesland hat eine. Der Spaß ist allerdings nicht ganz billig. In Nordrhein-Westfahlen kostet die Erlaubnis für zwei Jahre beispielsweise happige 250 Euro. Die Erlaubnis für einen einzigen Flug immer noch 80 Euro.

Darf ich mit meiner Drohne überall hinfliegen?

Nein. Hier ein paar Beispiele, wohin die Drohne nicht fliegen darf: Über Menschen und Menschenansammlungen, Unglücksorte, Einsätze der Polizei, Gefängnisse, Kasernen, Kraftwerke und in die Nähe von Flughäfen. Daumenregel: Sobald einem irgendwelche Argumente einfallen, wieso der Überflug eines Gebietes verboten sein könnte, ist er das wahrscheinlich auch. Wer es genauer wissen will, kann die Details auf der Webseite des Verkehrsministeriums nachlesen.

Was darf ich mit meiner Drohne filmen?

Bäume. Und Kirchen. Und Tiere. Bei Menschen ist es komplizierter. Denn die gefilmten Personen haben das sogenannte “Recht am eigenen Bild” sowie das Recht auf Achtung ihrer Privatsphäre. Wird beispielsweise eine Menschenmenge auf einem Platz gefilmt, ist das kein Problem (außer man überfliegt die Menschenmenge direkt, das ist wiederum verboten). Denn diese Menschen füllen rein zufällig das Bild – stünde Mark statt Monika auf dem Platz, hätte es halt ihn erwischt. Ansonsten gilt: Was sich von der Straße aus nicht fotografieren lässt, darf die Drohne auch nicht filmen. Ein Rundflug hinter der Sichtschutzhecke des Nachbarn ist also verboten.

Was passiert wenn meine Drohne abschmiert?

Dann haftet der Drohnenpilot. Bei Flügen mit Genehmigung muss man sogar belegen, dass man angemessen versichert ist.

Ist das alles nicht viel zu kompliziert?

Ist es. Lobbyverbände fordern darum schon länger eine neue Regelungen. Doch die Bundesregierung hat bis jetzt nur zögerlich auf den Drohnenboom reagiert. Erst seit 2010 werden die Geräte im deutschen Luftrecht überhaupt erwähnt. Die EU will das jetzt ändern. Bis dahin existieren nur detaillierte europaweite Vorschriften für Geräte über 150 Kilo – viel zu groß und zu schwer für private Nutzer. Die Kommission will künftig einheitliche und umfangreiche Regeln für alle, unabhängig vom Gewicht. Im Jahr 2016 könnte es soweit sein

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